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09.09.2020, 11:37 Uhr
Bäumer: Corona-Verordnung sorgt für Wettbewerbsverzerrung
Unterschiede zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen nicht mehr vermittelbar
Als “nicht mehr vermittelbar” hat der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Bäumer die unterschiedlichen Corona-Verordnungen in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bezüglich der Handhabung von Familienfeiern in Gastwirtschaften beurteilt. “Es führt zu einer eklatanten Wettbewerbsverzerrung, wenn in Nordrhein-Westfalen Familienfeiern mit bis zu 150 Gästen erlaubt sind, während der Deckel in Niedersachsen bei 50 Personen liegt”, ist der CDU-Politiker überzeugt.
Glandorf - “Ich kann es den familiengeführten Gastwirtschaftsbetrieben in meinem Wahlkreis nicht mehr vermitteln, warum hier innerhalb von wenigen Kilometern solche Unterschiede gemacht werden. Das Corona-Virus macht zwischen den Bundesländern keinen Unterschied. Einzelne Betriebe haben von geplanten 30 Hochzeiten in diesem Jahr bislang nur 2 Feiern durchführen können. Da fehlen für den einzelnen Betrieb mehrere hunderttausend Euro an Umsatz.” Deshalb hat der CDU-Politiker aus Glandorf Ministerpräsident Stephan Weil angeschrieben und dringend darum gebeten, dass diese Wettbewerbsverzerrung beseitigt wird. “Unsere Gastwirtschaften hier im Südkreis kennen sich seit Jahrzehnten mit Hygienemaßnahmen aus. Anders hätten sie sich am Markt nicht durchsetzen können. Es kann auch dem Ministerpräsidenten in Hannover nicht egal sein, was mit unseren Unternehmen hier im Südkreis passiert. Ich erwarte, dass diese eklatanten Wettbewerbsverzerrungen so schnell wie möglich beseitigt werden”, so Martin Bäumer.

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