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13.05.2020, 11:31 Uhr | Rundblick
Für die CDU steht die Neutralität der Wolfsberater inzwischen in Frage
...Die CDU im Landtag hegt grundsätzliche Zweifel an der Arbeit der Wolfsberater. Man müsse sich über dieses System vielleicht einmal Gedanken machen, sagte CDU-Fraktionsvize Martin Bäumer am Dienstag im Landtag. Man erwarte zu Recht, dass die Berater ihr Amt neutral ausübten. „Ich weiß nicht, ob es unter Neutralitätsaspekten akzeptabel ist, wenn Wolfsberater Mitglied im ‚Freundeskreis freilebender Wölfe“ sind und wenn solche Berater morgens bei Schäfern tote Tiere begutachten und nachmittags Klagen einreichen“, sagte Bäumer. Er könne nicht beantworten, ob man gleichzeitig Wolfsberater und Wolfsbotschafter sein könne. Betroffene Tierhalter dürften sich allerdings die Frage stellen, ob die Neutralität an dieser Stelle gewährleistet sei. Bäumer kritisierte zudem, dass vielen „Wolfsromantikern“ nicht klar sei, dass die Bedeutung der Weidewirtschaft „elementarer Grundpfeiler“ einer offenen Kulturlandschaft sei. „Wo kein Vieh mehr weidet, da ist früher oder später das Grünland auch weg und mit ihm alle wertvollen Vogelarten, die eine offene Landschaft brauchen. Wiesenvögel brüten auf Wiesen, andernfalls würden sie ja Waldvögel heißen.“ Bäumer sieht beim Wolf Handlungsbedarf. Wölfe, die sich Schäfern und deren Tieren näherten, müssten „konsequent entnommen werden“...
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