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31.08.2018, 10:24 Uhr
„Spannender Besuch“ auf der Landesgartenschau
Länderübergreifender Erfahrungsaustausch von Landespolitikern
Zu einem länderübergreifenden Besuch haben sich am Donnerstag (30. August 2018) Umweltpolitiker aus den Landtagen von Nordrhein-Westfalen (NRW) und Niedersachsen auf der Landesgartenschau in Bad Iburg getroffen. Die Landtagsabgeordneten, unter ihnen auch Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg aus dem Landkreis Wolfenbüttel, waren der Einladung des stellvertretenden CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden und Kreistagsfraktionsvorsitzenden Martin Bäumer gefolgt. Neben dem Besuch der Landesgartenschau unter fachkundiger Führung von Gästeführerin Marianne Meyer zu Hörste tauschten sich die Politiker über aktuelle Themen aus beiden Parlamenten aus und diskutieren mit terra.vita-Geschäftsführer Hans-Hartmut Escher über die Zukunft der Natur- und Geoparke. „Das war spannend“, waren sich alle Teilnehmer nach knapp fünf Stunden einig.
Personen von links: Uwe Dorendorf, MdL, Gerda Hövel, MdL, Hans-Hartmut Escher, Bianca Winkelmann, MdL, Philip Testroet, Martin Bäumer, MdL, Frank Oesterhelweg, MdL
Bad Iburg - Für Bianka Winkelmann, die umwelt- und landwirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion im Düsseldorfer Landtag, hat sich der weite Weg nach Bad Iburg gelohnt: „Es ist immer wichtig, dass wir in diesen beiden großen Bundesländern wissen, was der Nachbar gerade macht. Mich fasziniert, dass manche Themen in Niedersachsen die Menschen ähnlich bewegen wie in NRW, aber andere Themen bei uns kaum eine Rolle spielen“, betonte Winkelmann. Denn während der Hochwasserschutz auch im Düsseldorfer Landtag eine große Rolle spiele, sei das bei den Themen Natura 2000 oder dem Wolf bislang kaum der Fall, da keine Rudel in NRW nachgewiesen sind. Für den umweltpolitischen Sprecher der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, ist der Austausch auf dieser persönlichen Ebene „immens wichtig“. „Wir müssen das Rad nicht immer wieder neu erfinden. Gute Ideen und Initiativen aus Nordrhein-Westfalen können auch in Niedersachsen hilfreich sein. Denn beide Bundesländer ticken in vielen Themen gleich.“

Beim anschließenden Rundgang über das Gartenschaugelände zeigten sich die Landespolitiker begeistert vom Konzept in Bad Iburg. „Tolle Kunst, herrliche Natur und kurze Wege. Kein Wunder, dass so viele Menschen die Chance nutzen, nach Bad Iburg zu kommen. Das Geld des Landes Niedersachsen ist hier in diesem Kurort sehr gut angelegt.“ Besonders angetan hatte den Umweltpolitikern der Baumwipfelpfad.

Hans-Hartmut Escher als Geschäftsführer des Natur- und Geoparks terra.vita nutzte die Chance, gerade den Landespolitikern aus Niedersachsen die Bedeutung der Parke zu erläutern und ihnen eine verlässliche Förderung der Einrichtungen ans Herz zu legen: „Wir machen mit den 14 Naturparken in Niedersachsen eine hervorragende Arbeit, die noch besser werden könnte, wenn die Finanzierung der Einrichtungen durch Zuschüsse aus dem Landeshaushalt auf eine solide Basis gestellt würde“, betonte Escher. Genau dafür machen sich die CDU-Politiker seit drei Jahren stark. Eine Entscheidung darüber soll mit dem Landeshaushalt 2019 fallen, der aktuell von den Landtagsabgeordneten aller Fraktionen intensiv beraten wird.

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