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15.03.2021, 11:19 Uhr
Bäumer fordert bei Neubaugebieten mehr Nutzung von Erdwärme
Der CDU-Landtagsabgeordnete und Umweltpolitiker Martin Bäumer aus Glandorf sieht beim Thema Erdwärme noch deutlichen Nachholbedarf in Niedersachsen. „Geothermie kann ein wichtiger Bestandteil für unsere Energieversorgung der Zukunft sein“, sagt Bäumer. So waren nach den Zahlen des Landesamtes für Statistik im Jahr 2019 landesweit nur bei insgesamt 4,6 Prozent der neuen Wohngebäude Erdwärmeheizungen installiert. Der Bundesdurchschnitt lag jedoch bei 7,6 Prozent. 
Der Umweltpolitiker fordert deshalb die niedersächsischen Kommunen auf, bei der Planung von Neubaugebieten die Nutzung von Erdwärme intensiv zu prüfen. „Andere Kommunen wie zum Beispiel die Gemeinde Hagen a.T.W. im Landkreis Osnabrück machen es vor und planen Neubaugebiete, die mit Erdwärme beheizt werden sollen“, so Bäumer. Es sei kaum verständlich, warum das Flächenland bei der Geothermie so hinterherhinke.

Sowohl Kommunen, als auch Bürger würden davon profitieren. „Erdwärmepumpen leisten einen hohen Beitrag für den Klimaschutz und sorgen für eine sehr niedrige CO2-Bilanz des gesamten Neubaugebietes“, sagt Bäumer. Die Bewohner seien unabhängig von steigenden Gas- und Ölpreisen und heizen und kühlen absolut emissionsfrei. Außerdem gibt es eine attraktive staatliche Förderung. Das Bundesamt für Wirtschat und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben dazu Förderprogramme aufgelegt. „Geothermie hat großes Potenzial für Niedersachsen“, sagt Bäumer, „wir sollten sie stärker nutzen.“

Eine Wärmepumpe wandelt die in Luft, Wasser und Erdreich gespeicherte Energie in Heizwärme um. In Kombination mit einem Warmwasserspeicher stellt diese Art Heizung zusätzlich die Warmwasserversorgung sicher. Die in den drei Elementen gespeicherte Energie ist permanent vorhanden.