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28.04.2020, 10:24 Uhr
Bäumer: Wir lassen die von Motorradlärm geplagten Anwohner nicht im Stich
Lärm macht krank, das ist wissenschaftlich bewiesen und darauf soll der Tag des Lärms am 29. April aufmerksam machen. Auch wenn es in diesem Jahr durch die Ausgangsbeschränkungen wegen des neuartigen Corona-Virus deutlich leiser ist als sonst, ist die Sensibilisierung auf Lärmprobleme weiterhin wichtig.
Das zeigt sich für viele Menschen gerade wieder in der neuen Motorradsaison sehr deutlich, die gerade begonnen hat. Für die Motorradfahrer ist es ein schönes Freizeitvergnügen und Hobby zugleich. Für viele Anwohner im Landkreis Osnabrück wie an der Borgloher Straße in Georgsmarienhütte ist es jedoch Lärmbelästigung, besonders wenn die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten wird oder extralaut getunte Motorräder gefahren werden.

„Dieser Lärm führt zu einem Verlust an Lebensqualität und einer Belastung der Gesundheit“, sagt Martin Bäumer (CDU), niedersächsischer Landtagabgeordnete aus Glandorf. Die Folgen können Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Schlaganfall oder Herzinfarkte sein. Er will deshalb zusammen mit seiner Landtagskollegin Gerda Hövel aus Melle und der CDU-Fraktion einen Antrag in den Landtag einbringen, der den Lärm von Motorrädern auf den niedersächsischen Straßen reduzieren soll. Er fordert unter anderem strengere Lärmemissionswerte und ein Verbot von Klappenauspuffen.

„Wir lassen die von Motorradlärm geplagten Anwohner nicht im Stich“, sagt Bäumer. Es könne nicht sein, dass ein paar Zweiradfahrer die notwendige Erholung vieler Menschen gerade am Wochenende beeinträchtige. „Ich freue mich über jeden, der die landschaftliche Schönheit des Osnabrücker Südkreises erkunden möchte, dies darf aber nicht zulasten Dritter führen“, so Bäumer.

Der CDU-Politiker begrüßt zudem die Anpassung der Straßenverkehrsordnung (StVO), die am 28. April in Kraft getreten ist. So wird die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem unnützen Hin- und Herfahren von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.

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