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22.11.2017, 08:44 Uhr | Neue Osnabrücker Zeitung
SPD und CDU kommen Waldbauern in der Region Osnabrück entgegen
Bäumer fordert Moratorium
SPD und CDU kommen den Waldbauern im Koalitionsvertrag entgegen. Deshalb fordert der Vorsitzende der CDU/FDP/CDW-Gruppe im Kreistag, Martin Bäumer, für die anstehenden Arbeiten an den FFH-Gebieten im Landkreis ein Moratorium und betont: „Es ist nicht sinnvoll, Verordnungen auf den Markt zu bringen, die von der Entwicklung auf Landesebene überholt worden.
Osnabrück - Bäumer fügt hinzu: „Da die SPD-Kreistagsfraktion unseren Kurs bei diesem Thema in der Vergangenheit stets unterstützt hat, bin ich mir sicher, dass von der Seite der SPD dieses Moratorium mitgetragen wird.“...

...Der CDU-Kreisfraktionschef Martin Bäumer, der zugleich umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion ist, hatte in einer Arbeitsgruppe für den Bereich Umwelt des Koalitionsvertrages mitgeschrieben. Bäumer sagt auf Anfrage unserer Redaktion: „Als Kenner der örtlichen Betroffenheit war mir wichtig, das Anliegen der Waldbauern aus dem Osnabrücker Land und anderen Teilen Niedersachsens – auch auf Wunsch anderer Landtagskollegen – in den Koalitionsvertrag mit aufzunehmen.“ Bäumer ist es wichtig, Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu fördern und EU-konform umsetzen. Gleichzeitig sollen aber „die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen berücksichtigt werden“...

...Mit den betroffenen Landkreisen sowie den forstlichen Fach- und Interessenverbänden soll der bisherige Erlass zu Naturschutzverordnungen für FFH-Gebiete, die etwa bei Waldbauern im Osnabrücker Südkreis im Bereich „Teutoburger Wald und Kleiner Berg“ Unmut hervorrufen, „auf die Notwendigkeit und Geeignetheit geprüft und nach Möglichkeit angepasst werden“, wie Bäumer erläutert...

...Bäumer weist zudem darauf hin, dass auch die 14 niedersächsischen Naturparke und zwei Geoparks „durch eine moderate institutionelle Förderung“ unterstützt werden sollen, damit diese ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen können. Der Christdemokrat erläutert: „Damit ist sichergestellt, dass der Natur- und Geopark terra.vita zukünftig eine regelmäßige jährliche Förderung bekommen wird.“ Im Raum stehe ein Betrag in Höhe von 100000 Euro pro Jahr.
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